Vorstellung und Diskussion: Bê Sînor Cultural Center

Freitag, 9. Juni
16.00 Uhr
RAF (Koch-Areal)

Diskussion und Präsentation mit einer Aktivisitin des Bê Sînor Cultural Center (autonome Gruppe in Thessaloniki, die geflüchtete Menschen unterstützt,  mit diversen LGBTI+Projekten)

Wie ist die Situation vor Ort? Was können wir in Zürich tun?

“Wir sind eine kleine unabhängige Gruppe, die seit über einem Jahr in Griechenland geflüchtete Menschen unterstützt. Einerseits betreiben wir das “Bê Sînor Cultural Center” (“keine/ohne Grenzen” auf kurdisch) in einem Flüchtlingscamp in der Nähe von Thessaloniki, Nordgriechenland. Dort liegt unser Fokus auf Sprachkursen, einem Womenspace und Essens- und Kleiderverteilungen etc. Kurzum alles was fehlt.

Andererseits unterstützen wir geflüchtete LGBTI+  in verschiedensten Belangen. Am Anfang stand deren Beherbergung ausserhalb des Camps im Vordergrund. Dazu kam die Vernetzung mit anderen Organisationen, welche psychologische, medizinische oder rechtliche Hilfe anbieten. Wichtig ist uns die soziale Vernetzung von geflüchteten LGBTI+ untereinander sowie mit der hieransässigen Queer Community. Dazu organisieren wir ein wöchentliches Treffen nebst anderen Aktivitäten. Dies beinhaltet die Schaffung eines Safe Spaces, für soziale Interaktion, Diskussionen, Filmscreenings, Sprachunterricht, Workshops und alles andere was interessiert.”

Vernissage „Stonewall Riots“

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Vernissage „Stonewall Riots“

Freitag 2.Juni 19:00 Uhr im RAF

19:00 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Stonewall Riots“

Stonewall Riots“ ist eine Austellung über die Riots der letzten Junitage 1969 vor der „Stonewall Inn“ Gaybar in New York City.

Bis heute gelten die Stonewall Riots als wichtige Referenz für den andauernden solidarischen Kampf gegen Homo- & Transfeindlichkeit sowie andere Diskriminierungsstrukturen.

Kurariert von Gerhard Hintermann
20:30 Filmvorführung: Pay It No Mind: The Life and Times of Marsha P. Johnson

Regie: Michael Kasino | Dokumentarfilm | USA 2012 | engl. OV mit engl. UT | 54 min |

1969 – in der Christopher Street, dem LGBTIQ-Szene-Viertel in Greenwich Village sind

I got my civil rights!“ schrie Marsha P. Johnson, eine Schwarze Transaktivist*in, und warf ein Shotglas in einen Spiegel vor der Stonewall Inn Bar am 28. Juni 1969 in New York City. Dies war der Auslöser der Stonewall Riots. Die zentrale Rolle der revolutionären Widerstandskämpferin Marsha P. Johnsons und weiterer Trans*-Personen of Colour ist heute nahezu vollständig vergessen. Ihre Bedeutung wird von Diskursen und Geschichten überlagert, die vornehmlich die Erlebnisse weißer schwuler Männer in den Vordergrund stellen. Der Film „Pay It No Mind: The Life and Times of Marsha P. Johnson“ erzählt über die Widerstandskämpfe von queeren Schwarzen Aktivist*innen wie Marsha P. Jhonsn und macht ihre Geschichte sichtbar.

22:00 Uhr Performance von DENDAVARI


ENGLISH


Vernissage „Stonewall Riots“

Friday 2nd of June 7pm @ RAF

7pm Opening of the Exhibition „Stonewall Riots“

“Stonewall Riots” is an exhibition about the Riots of the last days in June 1969 in front of the “Stonewall Inn” Gaybar in New York City. Since then the Stonewall Riots are regarded as an important reference for the continuing solidarity struggle against homo- & transphobia, and other discriminatory structures. Curated by Gerhard Hintermann

8.30pm Fimscreening: Pay It No Mind: The Life and Times of Marsha P. Johnson

Director: Michael Kasino | Docuentary | USA 2012 | engl. OV with engl. ST | 54 mins |

“I got my civil rights!” shouted Marsha P. Johnson, a Black trans*activist, and threw a shotgun into a mirror in front of the Stonewall Inn Bar on June 28, 1969 in New York City. This was the trigger of the Stonewall Riots. The central role of the revolutionary resistance fighter Marsha P. Johnsons and other Trans* Persons of Color is now almost completely forgotten. Their meaning is superimposed on discourses and stories, which primarily focus on the experiences of white gay men. The film “Pay It No Mind: The Life and Times of Marsha P. Johnson” tells about the resistance battles of queer Black activists like Marsha P. Johonson and makes Her*Stories visible.

10pm Performance of DENDAVARI

Zine-o-drom : Zine_workshop

English below


ein zine produzieren, kann eine politische aktion sein
mit akw und hermes

open for all gender

Innerhalb von 2 Tagen produzieren wir ein Heft, indem wir mit Text und Bild
experimentieren und improvisieren, anhand verschiedener Stationen.
mit der Schreibblockade zum Sprungbrett ins unbekannte. unzählige Hindernisse, führen
uns spielerisch zu den Mitteilungen, die wir schon lange in Worte, Bilder fassen wollten.


Zeiten:
1. Tag : Pfingstmontag 5.6. im f*raum : 15-18h, Mattengasse 27, 8005 Zürich
2. Tag : Do 8.6. zw. 16-17h Bäckeranlage, dann im Kulturbüro bis ca. 22h


1. Teil über Zines: Beispiele, Geschichte
2. Teil zur Sache: verschiedene Schreib-Bilderstationen:
– Interviews (zB. als Gegenstand), oder andere Person,
– schreiben in Daunenjacken gewickelt am Boden:
– auf Stichwort Sätze machen: kurze Sätze lange Sätze, etc. in verschieden Affekten,
– Fernsehjargon
– Dialog Manifest: oder das Dominomanifest
– schreiben mit Hut, im Morgenmantel
– Photo_romanza
weitere Stationen:
– Collagen: reduziert/wild/stilisiert
– zusammen zeichnen
– photographieren


2. Tag
– Beiträge parat zum Druck
– zusammen entscheiden, welche Beiträge in die broschüre aufgenommen werden
– Tricks und Kniffe zur Produktion
– kopieren und heften
bitte nehmt folgende dinge mit:
– eine Schere
– einen Leimstift
– Zeitschriften, Zeitungen
– einen Gegenstand der euch beim schreiben behilflich sein könnte
– Smartphon, photoapparat
um ein wenig voraus planen zu können bitten wir um Anmeldung via
ponyteam at gmx.net
jedoch könnt ihr gerne auch spontan vorbei kommen.


ENGLISH


Zine-o-drom : Zine_workshop
to produce a zine, can be a political action
with akw and hermes
open for all gender we will produce a zine in 2 days, experimenting and improvising with text and images with several different stations. Schreibblockade, can be a stepping stone into the unknown.
numberless obstacles guide us playfully to the messages we wanted to put in words and images already for a long time.
Times:
First Day: Pfingstmontag 5.6. at f*raum: 15-18h, Mattengasse 27, 8005 Zürich
2nd Day: Do 8.6. from 16-17h at Bäckeranlage, then at Kulturbüro until ca. 22h
First Day:
First part about zines: examples, history
2nd part Hands on: different writing-images-stations:
-interviews (for example as object), or other person,
– writing on the floor wrapped in big jackets,
– making sentences at a given key word: short sentences long sentences, etc. in different
affects
– television jargon
– dialog manifest: or dominomanifest
– writing with hat, in the bathrobe
– Photo_romanza
other stations:
– collages: reduced/wild/stilisiert
– drawing together
– taking pictures
2nd day
– contributions ready for printing
– decide together which contributions will be in the brochure
– tricks for production
– copy and staple
please bring with you the following:
– a scissor
– a glue stick
– newspapers, magazines
– an object that could be helpful with writing
– smartphon, camera
to be able to plan a bit, please write to
ponyteam at gmx.net
when you want to join the workshop, but you can also still join spontaneously

We make it sticky!

Stickerworkshop

montag 5. juni, 18 Uhr
les complices* anwandstrasse 9, 8004 Zürich

Verschönere deine Umgebung mit Stickern für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus, Sexismus, Rape Culture, Trans*-, Homo-, Fat- und Islamo-phobie and all this shit! Im DIY style kannst du dich vor Ort inspirieren lassen und deine Sticky Ideen umsetzen. Der Workshop ist offen für alle Frauen*. Respekt und Mitgefühl sind die einzigen Anforderungen, die du mitbringen solltest. Wir freuen uns auf euch! Let’s stick together!
Mit Frauen* meinen wir: FLT*I*: Frauen, Lesben, Trans*, Inter*


Make your neighbourhood nicer with stickers for an open and respectfull society and against Racism, Sexsim, Rape Culture, Trans*-, Homo-, Fat-. Islamo-phobia and all this shit. Come to this Workshop inspire yourself and have some fun sticky moments.The workshop is open to all Womxn*. Respect and compassion are the only selection guidelines. Hope to see you there. Let’s stick together!


rollstuhlgängig aber nicht barrierefrei. wir sind aber da und können unterstützungung bieten beim rein und raus fahren.
Deutsch// english (eigentlich sind nicht wirklich sprachkenntnisse erforderlich da es wirklich um das machen von sticker geht ohne theoretischen input aber ja denke deutsch english zu schreiben ist gut;)

 

Sex und Feminismus – Zwischen 50 Shades of Grey, Safespace und PorNo

19:00 – 22:00 (RAF / Koch-Areal)

Was ist sexpositivistischer Feminismus und weshalb bilden sich Feminist*innen Meinungen zu Pornos? Was hat Politik in meinem Bett zu suchen und muss ich alles cool finden, um nicht «prüde» zu sein? Aus welchem Grund kann ich auf BDSM stehen und 50 Shades of Grey trotzdem scheisse finden? Und warum ist es oft so schwierig, einfach darüber zu reden?

Offen für alle Geschlechter


What is sex positivist feminism and why do feminists form opinions about porn? What does politics have to do in my bed and do I have to find everything cool not to be “prudish”? For what reason can I like BDSM and nevertheless think 50 Shades of Gray is shit? And why is it often so difficult to talk about it?

open for all gender

Die Lust in die eigenen Hände nehmen!

Workshop für FLTI* (Frauen*Lesben*Trans*Inter*) am 02.06.17 von 18.30 – 21:00 Uhr (bitte pünktlich, ich schliesse den Raum um 18:40)

Queer-feministische und feministische Auseinandersetzungen sind nicht zu denken ohne Bezug zu Körper und Sexualität. Es ist klar – Sexualität und Körper sind Mittel durch welche über uns bestimmt wurde und wird. Insofern gilt schon längst in aktivistischen und performativen Bestrebungen sich des Körpers zu ermächtigen und selbst anzueignen. Der Bezug zu unserem Körper und unserer Sexualität ist dabei auch beeinflusst vom Erleben und Zugang zu unserer  sexuellen Lust, auch dies kann als Teil der Selbst-Ermächtigung verstanden werden.

Insofern richtet sich der Abend an Alle die Interesse und Neugier haben, die eigene sexuelle Lust auf der Körperebene besser kennen zu lernen. Wir nehmen wahr, beobachten, reflektieren und probieren aus. Jede Person arbeitet mit dem eigenen Körper für sich.

Mein Anliegen ist es selbstbestimmte und selbstwirksame Möglichkeiten und Wege vorzustellen und auszuprobieren, die es uns ermöglichen können unsere Lust und unseren Körper – ob im SelfSex oder in Partner*innensexualität – selbst-bewusster wahrzunehmen.

Mitbringen: Yogamatten sind vorhanden. Ihr könnt aber gerne auch eigene mitbringen.

Ein Notizbüchlein und etwas zu schreiben dürft ihr ebenfalls mitbringen. Zudem bequeme Kleider, und ein kleines Kissen (nach Wunsch).

Anmeldung: Ihr könnt euch per Mail kat.kat@gmx.ch anmelden.

PrEP Discussion

PrEP, eine weitere Möglichkeit sich vor einer HIV-Ansteckung zu schützen,

Aktuelle Informationen und Diskussion zur Präexpositionsprophylaxe.

? Wer, was, wieviel, wann, wie lange, warum ??

! asozial, pro Pharma, zu teuer, dekadent + pervers, gesundheitsschädigend !!

Wir versuchen diese und weitere Fragen zu beantworten, zu diskutieren und allgemein zu informieren.

Benjamin Hampel (Infektiologie usz) Philipp Ritz (Moderation)

7. Juni im RAF @ Kochareal, Flüelastrasse xx, Zureich, 19:15 Uhr


english:

PrEP, another way to avoid an infection with HIV,

up-to-date informations and talk about pre-exposure prophylaxis.

? who, what, how many, when, how long, why ??

! ansocial, pro pharma, too expensiv, decadent + perverse, harmful to health !!

We try to answer this and more questions, to discuss and to give general informations.

Benjamin Hampel (Infektiologie usz) Philipp Ritz (Moderation)

7. Juni im RAF @ Kochareal, Flüelastrasse xx, Zureich, 7:15 pm

UTER PROJECT

Collaborative drawing about sexual and reproductive freedom.

It started on January 2014 in the midst of a big debate in Spain regarding the attempt the goverment was pursuing to reform the law that enables women to legally get a safe abortion. As the project beginned to grow in depth and magnitude, it started taking into consideration the forces, thoughts and mechanisms that operate when it comes to discipline and govern over people’s bodies. In the long run, the intention of this project is to map the complexity of such issues and serve as a howl for the freedom to decide over our own bodies.

This drawing is ment to be used as a political tool, by sharing stories, doing presentations, touring with it , and connecting with feminist and social movements.

All images are under a creative commons licence to be shared used and distributed all over everywhere.

www.projecteuter.org

info@projecteuter.org

FB: ProjecteUter

WE HAVE PAPER VERSIONS OF THE POSTER FOR SALE TO SUPPORT THE PROJECT. YOU WILL FIND THEM AT THE MINESWEEPER TABLE.